Lüftelwerk in Schnee gepackt

Weihnachtstraum

Am Freitag, den 7.12.2012, hatte sich eine 20 cm dicke Schneedecke auf das Lüftelwerk gelegt und einen Traum von Weihnachten erzeugt. Leider bleibt Weihnachten im Schnee allerdings in 9 von 10 Fällen ein Wunschtraum und dies wird auch dieses Jahr leider nicht anders sein können. So freuen wir uns auf die hoffentlich reichlichen Geschenke und der Illusion von Weihnachten im Schnee. Unser Geschenk ist am 11. Dezember zu unserer vollsten Zufriedenheit eingebaut worden – eine neue Küche!

Übrigens am Wochenende 15. und 16. Dezember findet der 10. romantische Weihnachtsmarkt mit Kinderkarussell, Nikolaus, lebender Krippe, und Scheunencafé im Schloß statt. Rund 40 Aussteller aus Lüftelberg und Umgebung präsentieren dort ihre selbst hergestellten Schätze. Es lohnt sich diesen außergewöhnlichen Weihnachstmark zu besuchen.

Frohe Weihnachten wünschen allen Lüftelwerklesern und -leserinnen!

Marina & Norbert

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Das Lüftelwerk im neuen Gewand

Nach unserem Einzug, den wir schrittweise im Zeitraum vom 10. bis 19. September 2012 mit unserem Anhänger durchgeführt haben, tun wir uns etwas schwerer, den in 2,5 Jahren gewohnten täglichen Elan zur Wiederherstellung des Lüftelwerkes beizubehalten. Das ist auch verständlich, wenn man weiß, dass nach so langer Zeit des Baustellendaseins, nun tatsächlich unser erträumtes Ziel fast erreicht ist. Die Infrastruktur funktioniert, allem voran die Fußboden- und Wandheizung, die bereits die Oktoberkälte vergessen läßt. Ein ganz besonderes Gefühl umschleicht einen im Obergeschoß, wo die angenehme Wärme der Wandheizung den ganzen menschlichen Körper einnimmt. Nach einem Monat des Testens, haben wir es auch geschafft die Fußbodenheizung im Untergeschoss auf unsere Bedürnisse einzustellen. Es ist ja nicht ganz so einfach, da es viele “Stellschrauben” gibt, die richtig  justiert werden müssen. Es beginnt schon mit der Außentemperatur. Sie wird von einem Meßfühler an der Nordwand in ca. 2.5 m angezeigt. Diese Temperatur scheint im Mittel ca. 2 Grad höher zu liegen, als z. B. im Hofbereich an den Wänden – trotz Südseite. Die gemessene Außentemperatur steuert in Abhängigkeit von gewünschter Raumtemperatur sowie den Gebäuderandbedingungen (Dämmwerte) die Vorlauftemperatur im Kessel. Die Beziehung zwischen Außen- und Vorlauftemperatur wird durch Heizkennlinien beschrieben. Vereinfacht: je niedriger die Außentemperatur, desto höher sollte die Kesselwasser- bzw. Vorlauftemperatur sein. Also gilt es die richtige Heizkennlinie zu programmieren. Am Heizkreisverteiler müssen die Durchflussmengen für 8 Heizkreise durch Einstellen des richtigen Querschnitts mit den Einstellschrauben fixiert werden. Der richtige Querschnitt hängt auch davon ab, welche Schlauchlänge der jeweilige Heizkreis aufweist (je länger, desto größer die Öffnung, da die Wärme ja unterwegs an die zu wärmende Fläche abgegeben wird). Als Letztes sollen dann die Thermostate in den jeweiligen Räumen auch ihrer Funktion gerecht werden und die Temperatureinstellung dort zur richtigen Raumtemperatur führen. Was nützt es, wenn nur 18 Grad warmes Wasser durch die Heizkreise geführt wird und am Thermostat 23 Grad eingestellt sind. Nichts, die Temperatur bleibt niedrig. Tja, um all das richtig einzustellen, dafür haben wir fast einen Monat lang getestet – nun sind wir aber sehr zufrieden! Na ja, wenns mal nicht so warm ist, wie wir uns das wünschen, dann machen wir ein schönes Feuer im gußeisernen Ofen im Wohnzimmer und schauen – immer wieder beeindruckt durch das Spiel der Flamme und der Glut – einer der größten Errungenschaften der menschlichen Erfindung zu.

Von außen erscheint das Lüftelwerk im neuen Glanz, es wurde quasi geliftet , nachdem es rundherum im September bereits mit neuen Dachrinnen und Fallrohren versehen wurde, kam die Fasadenrestaurierung im Oktober dazu, natürlich denkmalschutzgerecht – mit den richtigen Materialien (Lehm und Trasskalkmörtel zum reparieren der Gefache und Kalkfarbe für die Gefache sowie Standölfarbe auf Leinölbasis für die Hölzer (Riegel, Pfosten und Streben). Es geht aber noch weiter. Die neue Küche kommt im Dezember und dafür bedarf es einiger Vorarbeiten, um sie passgenau vor und hinter 5 im Raum stehenden Pfosten einbauen zu können. Wir bleiben dran am “lüftelwerkeln”…

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Einzug ins Lüftelwerk hat begonnen!

Gleich nach dem Sommerfest begannen wir uns im Lüftelwerk einzurichten. Erst gesellte sich das Bett ein, dann diverse Schränke, Coutch, Tische, Geschirr, Kleider, Waschmaschine, Kühlschrank und eine provisorische Küche mit Herd. Die Telefonleitung funktioniert nun auch und natürlich musste auch eine DSL-Verbindung geschaltet werden, so dass wir auch Online sein können. Allerdings brauchte die Telekom nach unserer Auftragsvergabe und vielen Anrufen über die Servicedienste und in einem Telekomshop fast 2 Monate bis die Leitung stand. Auf unserem Dach wurden die Solarzellen für die Warmwasserzubereitung und eine Antennenschüssel für den unverzichtbaren Empfang von Fernseh- und Rundfunksendern installiert. Bei Starkregen kam es immer wieder vor, dass über die alte Regenrinne Wasser “überschoss”, so dass die Fachwerkmauern und das Gehölz an einigen Stellen nass wurden. Um dieses Ärgernis auszuschalten, hat ein sehr zuverläßlicher Dachdecker rund um das Hauptdach (insgesamt über 60 m) eine neue Dachrinne mit Fallrohren installiert. Der Denkmalschutz hat uns nun auch, nachdem der Antrag 3 Monate “gärte”, die Genehmigung zur Restaurierung der Außenfassade erteilt. Dies wollen wir nun im September/Oktober angehen. Der Schreiner, der uns die Eichendielen für die Fußböden geliefert hat, hat uns auch eine neue Haustüre eingebaut. Die ebenfalls von ihm hergestellte Asteichentreppe zum Obergeschoss läßt allerdings immer noch auf sich warten, hier gab es Ansätze und Versprechen bereits Anfang Juli zu liefern. Nun wird es nach letztem Stand vsl. Mitte September werden. Wir sind sehr gespannt, denn sonst müssen wir uns wohl weiter mit der Leiter arrangierren! Im Untergeschoss haben wir mittlerweile die Fensterbänke selbst aus dem Eichendielenholz zugeschnitten und eingebaut. Die meisten Fußleisten und die ersten Lampen sind ebenfalls angebracht.  Damit wir wieder den Blick nach draußen und die Nachbarn nach drinnen genießen können, hatte sich eine befreundete “Fensterputzkolonne” der Angelegenheit angenommen und die ca. 35 Fenster mit Terrassentüren in Angriff genommen, danach gab es das verdiente Bier mit Fleisch vom Holzkohlegrill. Ein besonderes Geschenk erhielten wir von Marinas Cousine Ursel.  Sie hat aufgrund unserer Schilderungen ein Bild vom Lüftelwerk  mit zu Pulver zermalenen original Lehm- und Ziegelsteinen, die wir ihr übergeben hatten, in das Bild integriert.

Ab und an brauchten wir auch mal eine kleine Pause und das tun wir jetzt in Istrien…

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Sommer im Lüftelwerk

Das wechselhafte Wetter seit Anfang Juni hat auch das Lüftelwerk nicht verschont. Der Sommer bemühte sich und schaffte bis Ende Juli seinen 30-jährigen Durchschnitt – nicht mehr und nicht weniger – also alles ganz “normal”. Was trieben die Lüftelkönige in dieser Zeit? Sie trieben den Innenausbau voran. Die Unterdeckenkonstruktion im Untergeschoss wurde mit Latten (28 x 48) in die Waage gebracht. Darauf wurden Rigipsplatten geschraubt. Diese wurden mit Spartelmasse an den angrenzenden Wänden und Unterzügen sowie den Vertiefungen der Schrauben geschlossen. Zum Teil wurde auch schon der Anstrich mit Rolle und Pinsel aufgetragen. Die Wände sind ebenfalls bis auf das Arbeitszimmer mit Kaseinfarbe (weiß mit roten Pigmenten, um einen weichen Gelbton zu erzeugen) gestrichen.  Gestern am 30. Juli wurde unser Telefonanschluss geschaltet. Nun werden wir das Netzwerk  für Internet und Telefonie bald nutzen können. Die notwendigen Geräte wie Splitter, NTBA, Speedport, Patchpanel sind installiert. Jetzt muss noch gepatcht werden.

Am Samstag, den 7. Juli fand bei herrlichem Wetter (Max TT 22 Grad C; 8,5 Stunden Sonne; niederschlagsfrei) unser 1. Sommerfest mit Verwandten und Freunden statt. Solche Feste sollte es nun öfter geben.

Der Einzug steht kurz bevor …

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Geschichten aus der kunststofffreien Zone

Geschichten aus der kunststofffreien Zone lassen sich verstehen, wenn man das Buch von Dieter Moor “Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht” mit dem Untertitel “Geschichten aus der arschlochfreien Zone” gelesen hat – übrigens sehr empfehlenswert, weil es informativ und vor allem erfrischend und authentisch das neue Leben von einem Schweizer Paar, das von den Schweizer Bergen auszog um im Flachland der Mark Brandenburg auf einem heruntergekommenen Bauernhof sich neu zu definieren, erzählt. Wir empfinden viele Gemeinsamkeiten mit den darin enthaltenen Geschichten.

In den letzten 2 Monaten standen wir täglich unter dem Motto “Gang Äntli, hei Äntli”. Diese Aufforderung machte Dieter Moor seinen Enten beim abendlichen in den Stall bringen. Wir treiben uns auch damit an, wenn wir wieder was im Lüftelwerk tun sollten. Es heißt dann eben auch von Marina oder mir “Gang Äntli, hei Äntli”.

Was haben wir denn nun in den letzten 2 Monaten so geschafft? Ob wir alles zusammenkriegen? Na der Versuch sei gestattet: die Kaminwand hinter dem Ofen ist mit den alten Backsteinen fertig gemauert worden; auf der gegenüberliegenden Mauerseite haben wir die alten Lehmsteine vom abgebauten Grundofen, der seit 1793 dort stand, hochgemauert; an diversen Gefachen wurde der Oberputz aufgetragen – ebenso an der Wand zwischen Schlafzimmer und Bad, so dass nun alle Gefache und Wände verputzt sind; im Wohnzimmerbereich wurde unter dem Dach auf den Rigipsplatten Rollputz mit Putzkellen aufgetragen und mit einem Schwamm strukturiert – es ist nun wirklich wohnlich und hell im Wohnzimmer; das Bad hat eine Deckenunterkonstruktion mit Rigips für Feuchträume erhalten; in der zweiten Maiwoche hat die Firma Ripal uns die Fußbodenheizung verlegt, darauf legen wir ab heute rustikale Eichenholzdielen, die mit Spezialschrauben schräg in die Feder verschraubt werden. Diese Arbeit wird uns bis Anfang Juni in Anspruch nehmen…Der kleine Neu-Kölner Camilo war mit seinen Eltern zu Besuch im Lüftelwerk (siehe Gäste).

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Zweiter Sprint in 2012

In der Woche vom 19. bis 24. März hatten wir Urlaub und dies bei herrlichem Frühlingswetter von ca. 20 Grad und purem Sonnenschein. Das motivierte uns besonders am Lüftelwerk weiter zu restaurieren. Der Grill kam somit auch schon einige Male zum Einsatz. Marina hat sich überwiegend mit dem Anbringen des Lehmoberputzes beschäftigt. Sie hat die Kölner Decke vollständig in mehreren Arbeitsgängen über einige Tage restauriert. Dieser Aufwand hat sich sehr gelohnt. Am längsten hält das Verputzen an den Fensterleibungen, an denen vorher Holzweichfaserplatten angebracht wurden, auf. Der Verputz wird mit Kelle aufgetragen und gleimäßig verteilt. Nach ca. 1 Stunde, wenn er “angezogen” hat, wird mit einem Schwamm eine gleichmäßige Struktur hergestellt. Nach einer Trocknungszeit von wenigen Tagen kann der Anstrich erfolgen.

Norbert hat sich mit unterschiedlichen Aktivitäten beschäftigt. Die Terrasse vor dem Arbeitszimmer bekam einen Bitumenanstrich mit einer Dachpappe als Auflage, die mit einem Gasbrenner verklebt wurde. Die Schnittstellen wurden zusätzlich mit Bitumen bestrichen, so dass kein Tröpfchen Wasser in die Estrichplatte eindringen kann. An der Mauer vorm Wohnzimmer wurde ebenfalls mit Bitumen abgedichtet, damit die Feuchte für die vorgesehene Terrasse nicht ins Mauerwerk eindringen kann. Der Schornsteinteil, der aus dem Dach herausragt, wurde neu verfugt. Undichte Stellen an der Fachwerkaußenwand zur Hauptstrße wurden ausgebessert. An 3 Wänden im Arbeitzimmer wurden Schilfrohrmatten angetackert. Dieser dient als sehr guter Putzträger. Darauf wurde der Unterputzlehm aufgetragen. Der übriggebliebene Lehm (Unterputzlehm und Lehmmörtel) ca. 2 BigBags, die noch draußen standen, wurden auf dem Hof zum Trocknen verteilt und danach  in BigBags in den wetterfesten Stall gefüllt. Dieser dient jetzt als Materiallager.  Na ja und wie schon “100 Mal” geübt, wurden noch 2 Anhänger Bauschutt, die sich im Laufe des Winters angesammelt hatten, zur Deponie gebracht. Dorthin wurde ebenfalls eine Fuhre mit Mineralwolle und eine mit Verpackungsresten gekarrt. Im Moment ist alles “blitzeblank” man kann sagen, wir sind “mülllos”.

Eine Firma mit fleißigen Arbeitern hat die Mauer zu unseren Nachbarn (Westseite) vollständig neu verfugt. Die Fugen waren über viele Jahrzehnte so ausgewaschen, dass immer wieder Feuchte ins Mauerwerk eindringen konnte. Das ist nun vorbei!

Das RWE hat endlich die überflüssigen Strommasten und Stromleitungen abgebaut. Die Sicht in den Himmel ist nun ungestört genießbar.

Nach heutiger Einschätzung sind wir immer noch im Plan. D. h. wir wollen im Laufe des Sommers einen gleitenden Einzug vollziehen, um dann nach und nach die vielen “Kleinigkeiten” zu erledigen.

 

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Frühlingsboten über dem Lüftelwerk

Nachdem der kleine Camilo vor einigen Tagen zum erstenmal das Lüftelwerk besuchen kam und die ersten Kraniche am 3. März 2012 gen Norden zogen, um in ihr Sommerdomzil zu ziehen, scheint der Frühling nicht mehr weit – und siehe da die Wettermodelle erwarten ab 15. März Temperaturen von bis zu 20 Grad im Lüftelwerk. Wir machen dann 1 Woche Urlaub, um den 2. Sprint in diesem Jahr einzulegen.

In den letzten 2 Wochen wurde der Unterputz im OG aufgetragen. Die beauftragte Firma hat die erste Runde am Montag und Dienstag (27. und 28. Februar) mit 7 Mann abgearbeitet. 3 BigBags mit jeweils 1,2 Tonnen Gewicht mussten in Eimern hochgebracht werden. Im OG wurde der Lehm mit Wasser und einem mächtigen Quirl als Bohraufsatz angemischt. Die 7 fleißigen Arbeiter haben dann den Lehmputz auf die Wandheizung in einer ca. 2,5 cm Dicke aufgetragen. Am heutigen Dienstag wurde die 2. Schicht mit Armierungsgewebe in einer Dicke von ca. 5 mm aufgetragen. Die Armierung sorgt für eine rissefreie Trockung. Für beide Geschosse wurden insgesamt 7 Die BigBags Untgerputz verarbeitet. Im Arbeitszimmer konnten wir auf die Dämmplatten OSB legen. Dies war erst möglich, nachdem die Gasuhr vom zuständigen Gaswerksmitarbeiter mit unserem Heizungsbauer installiert war und die Wandheizung in Betrieb genommen werden konnte. Solange mussten die über den Estrich verlaufenden Leitungen für Zu- und Ablauf zum Heizkreisverteiler noch frei liegen bleiben. Die Wandheizung funktioniert, der Lehm trocknet bei ca. 15 Grad Dauertempertur stetig vor sich hin.  Die freien Balken in der Kölner Decke wurden verschalt und mit Lehm verputzt. Darauf kommt noch eine Schicht feiner Oberputz und dann die Farbe – vielleicht wieder hellblau, wie vor über 200 Jahren auch. Der 2. Sprint ist hauptsächlich vorgesehen, um in beiden Geschossen den Oberputz auftragen zu können. Darauf kommt dann später der Anstrich.

Ein Gefühl von Wohnlichkeit stellt sich langsam bei uns ein. Wir konnten diese Erfahrung am Sonntag beim Kaffeeklatsch am warmen Ofen mit Freunden machen. Einige Planungen haben wir verändert, so dass der Prozess der Abarbeitung von Maßnahmen sich verändert, aber die Planung an sich bleibt. Im Sommer ist Einzug!

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Eiszeit vorbei

Der massive Wintereinbruch Ende Januar hat nun seit Mitte Februar zum Glück ein Ende gefunden. Die “kleine Eiszeit” im Lüftelwerk (siehe Grafiken: rot = Maximumtemperaturen und blau = Minimumtemperaturen) brachte das Thermometer fast 14 Tage lang nicht über den Gefrierpunkt. Unsere Wassertonnen waren gut gefüllt, so dass sich riesige Eisblöcke bilden konnten, denn wir hatten vergessen diese zu entleeren. Eine Tonne hat´s voll erwischt, sie ist zerborsten. Die vorgesehenen Lehmputzarbeiten im Obergeschoss auf der Wandheizung konnten bisher nicht in Angriff genommen werden, da die Auftauzeit bis jetzt andauert. Wir hoffen Anfang März damit dann endgültig loslegen zu können. Wir haben uns meist mit vielen Kleinigkeiten, die aber lange aufhalten beschäftigt. So wurden einige Gefache im Innenbereich aufgemauert und verputzt. Einige Fensterleibungen wurden ebenfalls verputzt. Die vielen Deckenbalken, Pfosten und Riegel  im Untergeschoss wurden mit einer speziellen Balkenbürste und verschiedenen Bohraufsätzen vom Jahrhundertstaub befreit. Was da alles runterkommt – man glaubt es kaum, eimerweise Holzstaub. Diese Arbeit nimmt einem voll die Laune. Denn über Tage eingestaubt zu sein ist nicht spassig. Nun sehen wir aber einem Ende entgegen. Das Untergeschoss ist “staubfrei” und die Balken sehen sehr attraktiv aus. Die Mühe hat sich gelohnt.  Um einen Schluck Wasser zu bekommen, muss man sich eben mal durch die Wüste kämpfen. Wie heißt es doch im Volksmund: “Nur die Harten kommen in den Garten”. Sensible Pfänzchen haben dort nichts zu suchen, die können sich nicht entwickeln. Eine anstrengende aber auch schöne Aufgabe ist die nun begonnene Restaurierung der “Kölner Decke” im Eßzimmerbereich. Sie wird uns die nächsten Tage beschäftigen.

Unser Heizungsbauer hat die Gastherme mit Zuleitungen zum Heizkreisverteiler vom Technikraum durch Arbeitszimmer, Eßzimmmer und Küche bis im Wohnzimmer installiert. Der Solarwasserkessel steht schon neben der Therme, muss aber noch angeschlossen werden. Das Abgasrohr ist in den vorhandenen alten Kamin eingelassen worden und die Zuleitungen sind am Kamin entlang unter das Dach gelegt worden.

Unsere Denkmalschützerin hatte uns am 13. Februar besucht, um die Maßnahmen aus 2011 zu begutachten. Sie war sehr angetan von den Aktivitäten, so dass wir mündlich schon Zusagen für die 5. denkmalschutzrechtliche Genehmigung (Scheunentor und Solarkollektoren) erhielten.

An den Karnevalstagen vom 18. bis 20.2.12 hatten wir Besuch von Mona, die sich auch im Schnee wohlfühlte.

In der ersten Märzhälfte gilt es hauptsächlich den Oberputz im Untergeschoss anzubringen und die Kaminverkleidung sowie Einsätze für das Ofenrohr unseres neuen Ofens anzupassen. In der zweiten Märzhälfte wollen wir die Fußbodenheizung im Untergeschoss und die Dielen darauf verlegen, sowie die neue Treppe zum Obergeschoss einbauen. Wenn das alles klappt, dann sind wir noch im Plan.

  

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Erster Sprint in 2012

In der letzten Woche hatten wir Urlaub und den ersten Sprint in diesem Jahr eingelegt. Mit fünf Sprints wollen wir bis zum Frühsommer die Einzugsbedingungen erfüllt haben.

Im Sprint1 wurde erledigt:

  • der Giebel an der Empore mit Lehmsteinen gedämmt
  • Dämmungsanschlüsse im Wohnzimmerbereich zwischen Dach und “verlorener Schalung” hergestellt
  • Innenwände zwischen Küche und Wohnzimmer gemauert
  • Oberputz an diversen Gefachen im Flurbereich aufgebracht
  • Fenster mit Hanf abgedichtet bzw. “kalfatert” (Supersache besser als Schaum!)
  • Nägel von Balken entfernt
  • Büro als Werkraum eingerichtet
  • die Firma Gemünd hat im Scheunenbereich die Dachrinne repariert, neue Fallrohre verlegt, Dachanschluss an Haus-Scheune erneuert; den Schornstein mit Blei abgedichtet
  • diverse Materialien und einen Werkstattofen eingekauft

Die Übergangsphase bis zur Lieferung des eigentlichen Ofens (10 kw) bestreiten wir mit dem Werkstattofen (siehe Foto). Er hat 5 kw. Er heizt seine Umgebung ordentlich ein. Nun kann die aus Nordosteuropa heranschleichende Kälte von minus 15 Grad C kommen! Wir sind gewappnet.

Seid drei Wochen hat sich unsere Adresse geändert, da unser Eingang sich in der Schlossstraße befindet, hat die Verwaltung folgerichtig uns die Schlossstraße 2 zugeteilt.

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Ein Hauch von Wohnlichkeit

Seit Samstag besitzen wir einen Spülschrank mit zwei Becken. Diesen erhielten wir dankenswerterweise als Geschenk von Magda und Emilio. Er hatte schon viele Jahre ein Kellerdasein gefristet und war auch dementsprechend eingestaubt. Marina hat sich dem Saubermachen und auch Anschließen an Abfluss und Wasser gewidmet und siehe da, das alte “Möhrchen” erscheint wieder im neuen Glanz. Wir kommen weiter in Richtung Wohnlichkeit…

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